Zillertaler Mander

 

Albin Fankhauser & Christian Fankhauser sind die Zillertaler
Mander
. Beide sind weder miteinander verwandt noch verschwägert. Es ist eine Namensgleichheit. Nichts Ungewöhnliches. Fankhauser gibt’s einige im Zillertal. Albin ist der ältere der beiden. Jahrgang 1969, daheim in Zell am Ziller. Begeisterter und gelernter Handwerker und seit einiger Zeit professioneller Musikant. Vom musikalischen Vater inspiriert, hat er schon als Bub damit begonnen Musik zu machen. Bodenständig. Das oft strapazierte Wort „urig“ darf in diesem Fall durchaus Verwendung finden. Albin, seine Harmonika und die Volksmusik sind untrennbar miteinander verbunden. Moderne Einflüsse hat er kennengelernt, auch vieles ausprobiert aber seine Wurzeln nie richtig verlassen. „Ich bin sehr eng mit der Natur verbunden“, sagt er und erzählt im gleichen Atemzug, wie er als Zimmermann hoch droben am Gerüst den Kirchturm mit Lärchenschindeln gedeckt hat. Es ist vor allem die Art, wie er es erzählt, die Begeisterung die dabei mitschwingt, auch dann, wenn er schildert, wie er daheim in seiner Werkstatt ein Stück Holz zum Leben bringt. „Ich stehe mit beiden Beinen im Leben“, sagt Albin, „und da spielt Holz eine wichtige Rolle. Ich stamme aus einer Zimmermanns-Dynastie. Holz ist Leben. Unser Leben, das der Familie und dies schon seit Generationen.“ Tradition, Brauchtum – Albin pflegt es nicht, er lebt es! Der Hausname „Rauthäusla“ ist ein Teil davon und wo stammt er her? Hörbar vom „ausräuten“ oder „ausrauten“, sprich Kultivierung Landwirtschaftlicher Nutzflächen, wie es vor Jahrhunderten notwendig war um Felder zu bewirtschaften.